Spielberichte 2. Herren

HSG Adelheidsdorf/W. – MTV Eyendorf II 28:26

Angesichts der Personallage – MTV-Coach Christoph Hug standen fast mehr Spieler aus anderen Eyendorfer Teams zur Verfügung als aus seinem eigenen – verkaufte sich die Verbandsliga-Reserve gut in Wathlingen. Die HSG nahm Volker Rieckmann früh auf Mann. Trotzdem behauptete sich ­Eyendorf bis fünf Minuten vor dem Abpfiff in einer engen Partie (Pause 12:11 für die HSG). Hug freute sich über eine starke kämpferische Leistung und darüber, dass sich die A-Jugendlichen so gut in die Mannschaft einfanden: „Alle haben toll gespielt. Da war beinahe noch mehr drin!“

 

 

VfL Westercelle – MTV Eyendorf II       37:20

„Das grenzt langsam an Slapstick“, kann Eyendorfs Trainer Christoph Hug das Verletzungspech seiner Spieler kaum fassen. Mit Mirco Dörfler fällt diese Saison der dritte Akteur mit einem Nasenbeinbruch aus. Da der MTV schon vor der Partie mit Verletzungen zu kämpfen hatte, standen Hug ab der 15. Minute nur noch sechs Feldspieler zur Verfügung, darunter ein A-Jugendlicher. „Bis dahin haben wir gut mitgehalten, lagen nur 7:9 hinten. Aber den Rest des Spiels haben uns einfach die Alternativen gefehlt“, meinte der Coach. Über 22:9 zur Pause zog Westercelle Stück für Stück davon. „Die paar Spieler, die noch da waren, haben sich 60 Minuten zerrissen, füreinander gekämpft und das Beste daraus gemacht“, konnte der Trainer keinem seiner anwesenden Männer einen Vorwurf machen. Schützen: Simon Knopp (8)

 

SC Altencelle – MTV Eyendorf II        24:32

Ein Kasten Bier war von Trainer Christoph Hug nach dem schönen Sieg für Eyendorfs Zweite fällig. Dabei sah es zur Pause beim 13:12 für die Gastgeber noch nicht danach aus. „Wir haben uns dem lahmen Altenceller Spiel angepasst“, erklärte Hug, dessen Halbzeitansprache aber wirkte: Von der aggressiven Deckung schaltete der MTV nun fix um und machte eine Reihe von Tempotoren. Die De­ckung hatte den Kreisläufer gut im Griff. Auch die Siebenmeter eines gut aufgelegten Simon Knopp (9/5) trafen ins Schwarze. „Die ganze Mannschaft hat im zweiten Abschnitt toll gekämpft“, so Hug.

 

MTV Eyendorf II – TuS Bergen   33:38

Völlig enttäuscht über den Ausgang der Partie äußerte sich MTV-Trainer Christoph Hug. Sein Team habe bravourös gekämpft, seiner Ansicht nach hätten die Unparteiischen aber eine schwache Leistung geboten. Allein in der zweiten Hälfte seien sieben Strafwürfe für Bergen ausgesprochen worden, ähnliche Fouls auf der anderen Seite aber nicht geahndet worden. Bereits nach wenigen Spielminuten musste Mirco Dörfler mit Rot vom Feld, weil er in einem Konter gefoult hatte. Ab der 25. Minute musste Hug auch noch auf Tim Köster verzichten, der sich einen Cut an der Augenbraue zuzog und ins Krankenhaus musste. Damit fehlte jede Wechselmöglichkeit im Rückraum. Trotzdem kämpften die MTVer weiter und lagen Mitte der zweiten Hälfte sogar mit zwei Toren vorne. „Da hatten wir den Gegner“, fand Hug, der seinem Team ein großes Kompliment für den Einsatz machte. Schützen: Simon Knopp (10) Volker Rieckmann (8)

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MTV Eyendorf II – MTV Dannenberg     24:36

Eine Viertelstunde lang lag Eyendorfs Reserve in Führung und spielte gut mit. Doch dann offenbarten sich massive technische Probleme. Mit 12:18 lagen die Gastgeber zur Pause schon hinten. Im Anschluss wurde es etwas besser. Die De­ckung stand gut und mit Tempo wurden Spielzüge gezeigt. „Wir hatten durchaus unsere Chancen, um aufzuholen, haben diese aber nicht genutzt“, sagte Trainer Christoph Hug. „Dannenberg war aus dem Spiel heraus nicht besser als wir. Uns fehlten Ballsicherheit und Cleverness.“ Max Harlos hielt gut, und Simon Knopp traf auf Linksaußen 7 mal.

 

 

MTV Eyendorf II – HG Winsen    24:28

 

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Die HG Winsen konnte sich in dieser Partie auf einen starken Torhüter Christoph Schubert verlassen, dessen Bruder und Rückraum-Ass Nils weiter verletzt pausieren musste. Eyen­dorf gestaltete die Partie in der ersten Hälfte offen. Das lag auch am guten Spiel von Regisseur Stefan Schenzel, der mit seiner Routine und guten Unterarmwürfen die HG-Deckung düpierte. Früh entschloss sich MTV-Coach Christoph Hug für eine enge Deckung von HG-Werfer Arne König. Mit 12:12 trennten sich die Teams zur Pause.

Im zweiten Abschnitt stand die HG-Abwehr sehr massiv und kam über Konter zur 17:14-Führung. Eyendorf kämpfte sich auf 19:19 wieder heran. Im Angriff tat sich der MTV aber schwer, stand zu dicht auf der HG-Deckung, die den Spielfluss immer wieder unterbrach. Der MTV war aber selbst dafür verantwortlich, dass er auf die Verliererstraße geriet: Von der Bank wurde gemeckert, was mit einer Zeitstrafe geahndet wurde. Die HG setzte sich erneut auf 24:20 ab.

Unrühmlicher Höhepunkt in einer harten, aber nicht unfair geführten Begegnung: Winsens Philippe Guidoux (3) wurde bei einem Gegenstoß von Eyendorfs Mirco Dörfler (3) gefoult, was Arne König zu einer Schubserei reizte. Rote Karten für König und Dörfler waren das Resultat, wobei beide Strafen Sperren nach sich ziehen werden.

HG-Coach Stefan Witt sah sein Team im zweiten Abschnitt überlegen und lobte das Konterspiel in erster und zweiter Welle. MTV-Trainer Christoph Hug war sauer: „Der Beginn des Meckerns war unser Ende!“

Die meisten Tore warfen für Eyendorf II Stefan Schenzel (6), Volker Rieckmann, Ingo Buchholz und Simon Knopp (je 3) und für Winsen Thorben Marquardt (5), Thomas Heidtmann und Benjamin Jänsch (je 4).

 

 

MTV Eyendorf II – HSG Adelheidsdorf/W.        25:30      

 

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„Das war Alt-Herren-Handball! Da fehlte Schwung und Tempo“, war Eyendorfs Trainer Christoph Hug von den ersten 30 Minuten seiner Jungs enttäuscht. Doch auch die Gäste waren schwach, hatten im ers­ten Durchgang nur eine gute Phase, in der sie sich von 4:4 auf 9:4 absetzen konnten. Hugs Halbzeitansprache schien den MTV aber geweckt zu haben. Aus dem 10:15-Pausenrück­stand machte der MTV innerhalb weniger Minuten eine 18:17-Führung und zeigte in dieser Phase genau das, was Hug von seinen Spielern fordert: „Mit Mut und Tempo die Lücken suchen.“ Doch in der 43. Minute kam beim Stand von 21:20 schon wieder ein Bruch in das MTV-Spiel. „Drei Fehlwürfe und drei missglückte Anspiele an den Kreis in Folge: Da ist Adelheidsdorf davongezogen“, erkannte Hug, dass eine starke Viertelstunde in der Landesliga nicht reicht, um Punkte einzufahren.

 

 

Unerwarteter Punkt für MTV Eyendorf II             27:27

 

„Nee, damit hatten wir nicht gerechnet. Umso mehr haben wir uns nach dem Abpfiff über den Punkt gefreut und das Remis wie einen Sieg gefeiert!“ Christoph Hug, Trainer von Handball-Landesligist MTV Eyendorf II kam von der SG Südkreis Clenze mit einem 27:27 nach Hause.

Bereits nach der ersten Halbzeit hatten eigentlich nur noch wenige etwas auf den MTV gegeben, denn Hugs Alternativen hatten sich nach zwei Roten Karten quasi erledigt. Simon Knopp (Magen-Darm-Infekt) konnte nicht eingesetzt werden.

Fabian Kuhn (18. Minute) und Tim Köster (28.) waren im ersten Abschnitt mit Rot nach unglücklichen, aber keinesfalls brutalen Fouls ausgeschieden. Trotzdem hatte der MTV zur Pause eine 15:13-Führung behauptet. Ohne Auswechselspieler stand das Team Halbzeit zwei durch, „auch wenn die Jungs ab der 40. Minute völlig k.o. waren“, berichtete Hug.

Doch das Team kämpfte, machte eine 25:22-Führung von Clenze fast wett und lag 20 Sekunden vor Ende nur noch 26:27 hinten. Die gute 3:2:1-Abwehr erkämpfte noch einmal den Ball. Max Borstelmanns Gegenstoß beendete Clenze mit einem Foul. So gab es eine Sekunde vor dem Abpfiff Siebenmeter für den MTV, den Mirko Dörfler verwandelte. Aus einem starken Team ragte erneut Keeper Max Harlos heraus.

 

 

MTV Eyendorf II – SV Altencelle            31:30

„Knapp, aber verdient!“ So fand MTV-Trainer Christoph Hug das Resultat gegen Altencelle. Immer wieder führten die MTVer mit vier oder fünf Toren, konnten sich aber nicht weiter absetzen. Vor allem das Kreisanspiel bereitete den Eyendorfern Probleme. Als man den Kreisläufer im Griff hatte, nutzte der Altenceller Rückraum seine Chance. Somit führte die Verbandsliga-Reserve des MTV zwei Minuten vor Ende nur noch mit zwei Toren. Sekunden vor dem Abpfiff hatten die Gäs­te sogar noch das Remis auf der Hand: Altencelle erhielt nämlich einen Siebenmeter zugesprochen. Bei allen anderen davor war MTV-Keeper Max Harlos, der ansonsten gut spielte, machtlos. Doch den entscheidenden Wurf setzte der SV drei Meter neben den Kasten. Pech für Eyendorf: Stefan Schenzel war nach dem Muskelfaserriss aus dem ersten Saisonspiel endlich wieder dabei und lieferte eine gute Leistung ab, bis die alte Verletzung wieder aufbrach. Bester MTV-Werfer war Kreisläufer Simon Knopp (7).

 

 

TuS Bergen – MTV Eyendorf II        40:24

„Bergen war schneller, besser. Das ist mein Meisterschaftsfavorit“, geriet Eyendorfs Trainer Christoph Hug ins Schwärmen über das Spiel der Gegner, die gleich von Beginn an Dampf machten und Eyendorf überranten. Über 7:1, 10:3 und 15:6 baute Bergen mit schnellen Kontern und gut aufgezogenem Positionsspiel bis zur Pause die Führung auf 20:12 aus. Lediglich in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit stellte die Eyendorfer Deckung Bergen vor Probleme. „Das war kraft­raubend, das konnten wir nicht lange durchhalten“, meinte Hug, der es „nicht dramatisch“ fand, in Bergen zu verlieren.

 

 

MTV Eyendorf II – HV Lüneburg 25:39

Den schnellen Ballstafetten der Lüneburger Gäste hatte ­Eyendorf II zu wenig entgegenzusetzen. In keiner Phase des Spiels gelang es den Spielern von Christoph Hug, den Ballfluss zu unterbinden. Der HV konnte in der zweiten Hälfte fast ungehindert seine Spielzüge durchspielen. Schwache Würfe und unkonzentrierte Abspiele machten den Gästen dann auch das Kontern leicht. Spätes­tens beim 18:28 in der 42. Spielminute war der Drops gelutscht. Coach Hug fand allerdings lobende Worte für die beiden Youngster im Team: Max Harlos im Tor machte seine Sache sehr gut, und Tim Köster (2) war im Angriff torgefährlich.

 

 

 

Eyendorf II musste 48 Minuten in Unterzahl zurechtkommen

 

Ein blutiges Spiel mussten die Landesliga-Handballer von MTV Eyendorf II in Dannenberg überstehen. Der Minikader schlug sich allerdings tapfer.

 

MTV Dannenberg – MTV Eyendorf II        33:16

Gleich im ersten Angriff der Eyendorfer packte die für ihre robuste Spielweise bekannte Dannenberger Deckung heftig zu: Leidtragender war Daniel Widowski, der einen Nasenbeinbruch erlitt. In der siebten Spielminute der nächste Schock: Eyendorfs Fabian Kuhn musste mit einer Platzwunde unterm Auge vom Feld. Als dann Phillip Eilrich in der zwölften Minute nach einem Foul in einem Konterlauf der Gastgeber mit Rot vom Feld ging, schien das Schicksal der Gäste besiegelt, denn Trainer Christoph Hug konnte sein Team mangels Masse nicht mehr vervollständigen: Satte 48. Minuten spielte Eyendorf II in Unterzahl, ab der 50. Spielminute sogar in doppelter Unterzahl, nachdem „Zingo“ Buchholz seine dritte Zeitstrafe kassiert hatte. Hug machte seinen Jungs allerdings ein großes Kompliment: „Sie haben toll gekämpft, und es hat Spaß gemacht, unser Spiel gegen schwache Dannenberger anzuschauen.“ Beweis für diese Aussage ist die knappe 16:12-Pausenführung der Gastgeber. Doch Hug zeigte sich auch enttäuscht: „Es ist schwer, für die längeren Auswärtsfahrten ge­nügend Leute zusammenzubekommen. An dieser Einstellung muss sich was ändern. Denn wenn wir immer vollzählig angetreten wären, könnten wir ganz anders dastehen.“ Er denkt durchaus über personelle Konsequenzen nach.