1. Herren Alte Spielberichte

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MTV kämpft sich zum Remis

Mit einem 29:29-Unentschieden kamen die Verbandsliga-Handballer des MTV Eyendorf von ihrer Auswärtspartie beim HV Lüneburg zurück.
Die Gäste erwischten sogar den besseren Beginn, gingen in Führung und konnten diese bis zur Pause (13:11) halten. "Wir haben 60 Minuten gekämpft und alles gegeben", freute sich MTV-Trainer Christoph Hug, nachdem es zuletzt noch interne Streitigkeiten gegeben hatte. Dass es am Ende nicht für den Sieg gereicht hat, lag auch an mangelnden Alternativen im Rückraum. "Einige mussten 60 Minuten durchspielen. Hut ab, wie die sich durchgebissen haben", lobte Hug. Auch ein Zwei-Tore-Rückstand zwei Minuten vor dem Ende warf das Team nicht zurück, das mit der Schlusssirene sogar die Cahnce zum Sieg hatte, aber nur den Pfosten traf. Quelle: Winsener Anzeiger

22 Spiel  12.05.2012   19.00 Uhr  Plesse Hardenberg : MTV Eyendorf  39:24  (20:17)    Frown

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21 Spiel  05.05.2012   19.00 Uhr  MTV Eyendorf : SF Söhre   35:23  (17:14)

Eyendorf. Lange hat man die Handballmänner des MTV Eyendorf und ihre Fans nicht mehr so befreit jubeln sehen. Die 300 Zuschauer in der Gerhard-Langer-Sporthalle feierten den vierten Heimsieg in den letzten beiden Spielminuten mit Standing Ovations. Die Mannschaft bedankte sich mit LaOla, einem Diver und als krabbelnde Raupe. Einige junge Mädchen waren sogar so euphorisiert, dass sie Autogramme von ihren Helden sammelten. Dabei hatten die Eyendorfer Männer doch nur eine Zittersaison in der Verbandsliga Niedersachsen zum glücklichen Ende geführt. Durch den souveränen 35:23 (17:14)-Heimsieg im Abstiegsendspiel gegen die Sportfreunde Söhre kann das Team von Trainer Christoph Hug (14:28 Punkte) am letzten Spieltag nur noch theoretisch auf den einzigen Abstiegsplatz abrutschen.

Eyendorf müsste verlieren, Söhre gewinnen und dabei gegen den Tabellenzweiten HF Helmstedt-Büddenstedt die um 57 Tore schlechtere Tordifferenz ausgleichen. Ein unmögliches Unterfangen. Im direkten Duell gegen die ohne ihren litauischen Spielertrainer Aleksandras Getautas angetretenen Gäste tat sich Eyendorf lange schwer. "Immer wenn wir aufs Tempo gedrückt haben, haben sich gute Chancen ergeben", monierte Trainer Hug, dass sich sein Team nach anfänglicher 4:1 und 7:4-Führung wohl zu sicher gefühlt habe. Söhre gleicht bei 8:8 und 11:11 aus und hält bis zum 19:22 Kontakt. Dann die spielentscheidende Szene. Ein Fußspiel Eyendorfs wird nicht geahndet, dafür entscheiden die Schiedsrichter beim folgenden Tempogegenstoß von Raphael Oertzen nach leichter Berührung auf Siebenmeter. Eine vertretbare Entscheidung. Darüber ereifern sich die Gäste allerdings derart, dass sich zu der Zeitstrafe für das Foul zwei weitere wegen Meckerns gesellen. Die Gastgeber behalten die Nerven und ziehen entscheidend auf 27:20 davon. Die letzten Minuten sind ein einziges Schaulaufen mit dem starken Torhüter Johann Frischkorn und dem letzten Einsatz für den vor der Partie in den "Handball-Ruhestand" verabschiedeten Andree Petersen. In der kommenden Saison muss Trainer Christoph Hug auch auf Maximilian Müller (Karriereende) und Kai-Ole Kaiser (Wechsel zum HV Lüneburg) verzichten.

Die Tore: Jannes Klobke (8), Raphael Oertzen, Sebastian Petersen (je 5), Felix Köster, Marcus Krause (je 4), Claudio Petermichl (3), Volker Rieckmann (2), Max Borstelmann, Dennis Harms, Simon Knopp, Eike Vogt (je 1) (ms)

Quelle: Hamburger Abendblatt

Eyendorfs Handballer feiern den Klassenerhalt

 

Eyendorf. Der MTV Eyendorf kann für eine weitere Saison in der Handball-Verbandsliga planen! In einem über weite Strecken einseitigen Spiel gegen das Tabellenschlusslicht SF Söhre machte die Truppe von Coach Christoph Hug den Klassenerhalt mit einem 35:23-Erfolg perfekt. Die Fans auf den nahezu voll besetzten Zuschauerrängen feierten ihr Team bereits zwei Minuten vor dem Abpfiff mit Standing Ovations.
In diesem für beide Mannschaften so wichtigen „Alles-oder-nichts-Spiel“ erwischte Eyendorf den besseren Start, ging über 4:1 und 5:2 mit 7:4 in Führung. Doch dann riss der Faden im Spiel der Gastgeber. „Wir haben in der Deckung nicht mehr aggressiv den Gegner angenommen. Söhre ist so zu einfachen Toren gekommen“, erklärte Hug. „Vielleicht waren wir uns da schon zu sicher. Wir haben aber rechtzeitig wieder die Kurve bekommen.“ Nachdem die Gäste den 8:8-Ausgleich erzielt und bis zum 10:10 mitgehalten hatten, zog der MTV wieder das Tempo an und setzte sich auf 16:11 ab. „Sobald wir Tempo gemacht haben, waren wir nicht zu halten“, erkannte Hug, der phasenweise seine Spieler den Gegner regelrecht überrennen sah. Die letzten Minuten im ers­ten Durchgang tat sich Eyendorf aber unnötig schwer, und Söhre konnte auf 14:17 verkürzen.
Wie in der ersten Halbzeit startete der Gastgeber auch nach der Pause wieder gut, baute den Vorsprung auf 21:15 aus und hatte die Chance, auf sieben Tore davonzuziehen. Doch technische Fehler, vergebene Großchancen und unnötige Zeitstrafen bei Eyendorf sorgten dafür, dass die Gäste in der 40. Minute auf 18:21 verkürzen konnten. Eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung weckte den MTV allerdings wieder: Im Tempogegenstoß soll Raphael Oertzen gefoult worden sein, den fälligen Siebenmeter verwandelte Marcus Krause. Doch die Gäste ließen ihrem Ärger freien Lauf. Die Folge: Neben der Zwei-Minuten-Strafe für das Foul sprachen die Schiedsrichter zwei weitere Zeitstrafen aus. Diesen Vorteil nutzten die Eyendorfer gnadenlos aus und erhöhten das Ergebnis Tor um Tor. Hinten verriegelte Keeper Johann Frischkorn das Gehäuse, sodass der MTV auch immer wieder Tempogegenstöße laufen und verwandeln konnte. „Die Erleichterung ist nach diesem deutlichen Sieg natürlich riesig“, gab ein sichtlich mitgenommener Hug zu.


Zwar bestehen noch theoretische Chancen, am letzten Spieltag noch auf den letzten Tabellenplatz abzurutschen, doch dafür müsste aus MTV-Sicht schon einiges schiefgehen. Sollte Eyendorf nicht punkten, müssten die drei hinter Eyendorf stehenden Teams Nord Edemissen, Bergen und Söhre allesamt ihre Begegnungen gewinnen, Söhre hat zudem das um 57 Treffer schlechtere Torverhältnis. „Wir sind durch. Dass dieses Szenario tatsächlich eintritt, ist sehr unrealis­tisch“, ist sich Hug sicher.

Quelle: Winsener Anzeiger

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20 Spiel  29.04.2012   17.00 Uhr  Stadtoldendorf : MTV Eyendorf  27:23  (12:13)

MTV Eyendorf bestreitet Abstiegsendspiel in der Handball-Verbandsliga

Für die Verbandsliga-Handballer des MTV Eyendorf kommt es am kommenden Sonnabend (19 Uhr, Gerhard-Langer-Sporthalle) wie befürchtet zum Abstiegsendspiel gegen die Sportfreunde Söhre.

Eyendorf. Trotz einer über weite Strecken überraschend starken Leistung und einer 13:12-Halbzeitführung kehrte das Team mit einer 23:27-Auswärtsniederlage vom als Meister feststehenden TV Stadtoldendorf aus dem Weserbergland zurück. Durch die Siege von Bergen und Wietzendorf ist Eyendorf zwei Spieltage vor Saisonende auf den vorletzten Tabellenplatz, punktgleich mit Schlusslicht Söhre, abgerutscht. Der Verlierer des direkten Duells wird den einzigen Abstiegsplatz wohl nicht mehr verlassen können, da noch jeweils ein Spiel gegen Aufstiegskandidaten folgt.

In Stadtoldendorf profitierte der zusammengewürfelte Eyendorfer Haufen, Trainer Christoph Hug bot sieben Akteure aus der ersten und vier aus der zweiten Herren auf, auch von der Sorglosigkeit der Gastgeber. "Schade, es wäre mehr drin gewesen", konstatierte Hug angesichts von drei vergebenen Siebenmetern und dem Auslassen von sechs oder sieben hundertprozentigen Chancen. "Wir haben die Halle aber erhobenen Hauptes verlassen."

Die besten MTV-Torschützen waren Jannes Klobke (7), Raphael Oertzen (5) und Volker Rieckmann (4).(ms)

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Eyendorf vor Abstiegsendspiel

Die Handballmänner des MTV Eyendorf müssen wieder um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Niedersachsen bangen.

Eyendorf. Durch die vor allem in der Höhe überraschende 22:31 (11:13)-Heimniederlage gegen Schlusslicht TuS Bergen haben die Eyendorfer nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den vermutlich einzigen Abstiegsplatz. "Alles läuft auf ein Abstiegsendspiel gegen Söhre hinaus", misst Trainer Christoph Hug dem Duell mit dem punktgleichen Aufsteiger aus dem Kreis Hildesheim am 5. Mai in der Gerhard-Langer-Halle entscheidende Bedeutung bei. In den restlichen Auswärtsspielen bei Tabellenführer Stadtoldendorf und dem Dritter HSG Plesse-Hardenberg dürfte Eyendorf kaum Punkte einfahren.

Gegen Bergen konnte Hug nur zwei gesunde Rückraumspieler aufbieten. Auch nach der Wadenverletzung des starken Torhüters Sebastian Lehrmann hielt das Team die Partie jedoch offen (20:20/45.). "Dann lief gar nichts mehr", beschreibt der Trainer den 2:11-Lauf bis zum Schlusspfiff, den Bergen vornehmlich über den starken Kreisläufer realisierte. Jannes Klobke (8 Tore) war der beste MTV-Werfer.(ms)

Quelle: Hamburger Abendblatt

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19 Spiel  21.04.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf : Bergen   31:22  (11:13)

Handbremse ließ sich nicht lösen

Eyendorf. Einen Rückfall in alte Zeiten erlebte Handball-Verbandsligist MTV Eyendorf am Sonnabendabend. Am Ende ging das Team gegen Schlusslicht Bergen sang- und klanglos mit 22:31 in der Gerhard-Langer-Halle unter.
Vielen Fans schien es, als ob der MTV Eyendorf mit angezogener Handbremse spielte; da wurden irgendwie nur 80, statt der möglichen 100 Prozent ausgepackt. In vielen Aktionen fehlte das nötige Selbstbewusstsein. Entsprechend zeigte Eyendorf auch nicht das Tempospiel, das das Team in den letzten Begegnungen so stark gemacht hatte. Die „Tempo!“-Rufe von Trainer Christoph Hug von der Bank verklangen schlicht ungehört.
Bis zum 6:6 gestaltete Eyendorf die Partie ausgeglichen. Früh war allerdings zu merken, dass die MTVer Bergens Kreisläufer Matthias Gehnke nicht in den Griff bekamen. Daran sollte sich bis zum Abpfiff nicht viel ändern. Zudem scheiterte der MTV immer wieder an Bergens Keeper Daniel Schack.
Auffällig entschieden im ers­ten Abschnitt auch die beiden Unparteiischen: Bergens Thors­ten Flader hatte nach gut 17 Minuten schon das zweite Mal eine Zeitstrafe abzusitzen, Eyendorfs Eike Vogt verabschiedete sich in der 22. Minute nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe mit Rot vom Feld. Trotz der insgesamt 13 ausgesprochenen Strafen war die Begegnung aber nicht unfair.
Nach dem Aus für Eike Vogt war Hugs Konzept mit einem ohnehin schmalen Kader – Sebastian Petersen konnte zwar spielen, aber Marcus Krause und Felix Köster blieben im zweiten Abschnitt angeschlagen auf der Bank – passé. Marcel Borree rückte auf die Kreisposition und schmückte seine gute Leistung mit zwei Toren.
Nach der Pause (13:11 für Bergen) kam es noch schlimmer für Eyendorf: Zunächst machte der eingewechselte Keeper Sebastian Lehrmann mit Paraden von drei freien Würfen auf sich aufmerksam. Doch sein Gastspiel im Tor war nach acht Minuten durch eine Wadenverletzung schon wieder beendet. Johann Frischkorn, der an diesem Tag viel Pech mit seinen Abwehraktionen hatte, musste wieder zwischen die Pfosten.
Der kurze Hoffnungsschimmer beim 19:20-Anschlusstreffer durch Kontertore von Andree Petersen (3) verglomm innerhalb weniger Minuten: Beim 20:25 (49. Minute) ergab sich der MTV seinem Schicksal. Die Deckung gab auf.

18 Spiel  31.03.2012  19.15 Uhr  Wittingen : MTV Eyendorf  38 : 24  (18:11)

Kopf war nicht richtig frei

Eyendorf kassiert 24:38-Klatsche beim Zweiten

rin Eyendorf. Wer eine derart offensive Deckungsvariantespielt wie Handball-Verbandsligist MTV Eyendorf, der braucht

vor allem zwei Sachen: Vertrauen in die eigene Leistungsstärkeund einen freien Kopf. BeimAuswärtsspiel in Wittingen (2.)

mangelte es dem Tabellenneunten genau daran, sodass derMTV letztlich mit 24:38 (11:18)unter die Räder kam.

Die Voraussetzungen für das Wittingen-Spiel sahen bei Eyendorf

nicht gut aus: Neben dem verletzten Felix Köster musste auch Maximilian Müller mit massiven Schulterproblemen

passen. Ein weiteres Handicap: Raphael Oertzen (4) hatte Nackenschmerzenund war dadurch nicht im Vollbesitz seiner

Kräfte. „Uns standen nur drei Rückraumspieler zur Verfügung– ausgerechnet bei einemder Topteams der Liga.

Da hat es bei einigen meiner Jungs wohl unterbewusst im Kopf angefangen zu arbeiten“, glaubt Trainer Christoph Hug, der mit

so einem Einbruch durchaus gerechnet hatte.

Die ersten zehn Minuten spielte Eyendorf klasse mit und arbeitete in der 3:2:1-Deckung sauber. Doch beim 4:4 vollzog

sich ein unerklärlicher Bruch vor allem im Defensivverhalten, sodass Wittingen über 12:4 bis  auf 18:11 zum Pausenpfiff wegziehen

konnte. Hug versuchte alles, wechselte auf eine 6:0-Abwehrvariante, aber auch das zeigte keine Wirkung.Letztlich war er froh, noch

drei Auswechselspieler mit an Bord gehabt zu haben: Denn im zweiten Abschnitt sahen drei Eyendorfer nach Fouls die RoteKarte.

Den Auftakt machte Claudio Petermichl (1), gefolgt von Marcus Krause (8/1) und Eike Vogt. Hug sah nur die erste

Strafe als gerechtfertigt an. Erfreulich war der Auftritt von Max Borstelmann aus der Zweiten,der erneut aushalf und zwei

Tore vom Kreis für Eyendorf beisteuerte.

Quelle WA

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17 Spiel   24.03.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf : TSV Barsinghausen  30:28  (14:16)

MTV Eyendorf setzt seine Erfolgsstory in 2012 fort

Eyendorf. Wenn es nach Trainer Christoph Hug geht, darf das Jahr 2012 für die Eyendorfer Verbandsliga-Handballer getrost so weitergehen: Auch im vierten Spiel in Folge holte der MTV einen Sieg! Mit 30:28 hielten die Gastgeber den TSV Barsinghausen (7.) in Schach und katapultierten sich so aus dem Tabellenkeller auf die Position acht.
Wieder waren die Voraussetzung für die Partie nicht optimal: Am Donnerstag verabschiedete sich Rückraumspieler Gunnar Gräper per SMS aus der Mannschaft. Damit blieben Hug nur doch drei Rückraumspieler mit Müller, Oertzen und Petersen. Doch der MTV Eyendorf hat immer noch ein Ass im Ärmel: Für Volker Rieckmann aus der Zweiten ist es selbstverständlich, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, wenn Not am Mann ist. Tatsächlich musste Rieckmann mehr ran als gedacht: Maximilian Müllers Schulter bereitete ihm Probleme, sodass Rieckmann ab der 20. Minute durchspielen musste und sich und das Team mit drei Treffern belohnte!
Zum Spielauftakt geriet der MTV allerdings ins Hintertreffen. Nach 13 Minuten beim Stand von 5:9 zog Hug die Grüne Karte. Bis dahin deckte Barsinghausen extrem offensiv 3:2:1. „Meine Spieler wurden schon bei 15 Metern in Empfang genommen“, schildert Hug. Statt die besprochene Taktik einzuhalten, versuchten sich die Eyendorfer im Eins-gegen-eins. Hug stellte die eigene 3:2:1-Deckung auf 6:0 um und legte das Offensivspiel breiter an. „Dank guter Paraden von Sebastian Lehrmann im Tor und Eike Vogt, der sich am Kreis gut bewegte und fünf Tore warf, sind wir in der ersten Hälfte im Spiel geblieben!“
Nach dem 14:16-Pausenrückstand verfolgte Eyendorf, lautstark von vielen Fans angefeuert, in der zweiten Hälfte die Marschroute des Coaches konsequenter: Regelmäßiges Einlaufen der Außen veranlasste die Gästedeckung auf 6:0 umzustellen. Eyendorf übernahm mit 18:17 die Führung und setzte sich auf 22:19 ab. Barsinghausen holte das Remis. Danach war trotz bester Chancen fünf Minuten Sendepause, was Tore anging. Doch als es in der 55. Minute 28:24 für Eyendorf hieß, war der Drops gelutscht.
„Wir konnten diesmal unser Tempospiel nicht so gut durchsetzen“, monierte Hug, der sich auch etwas darüber ärgerte, dass wohl 15 klarste Chancen ausgelassen wurden. Beste Werfer für den MTV waren Eike Vogt und Marcus Krause (je 6) sowie Raphael Oertzen und Sebastian Petersen (je 5).

Quelle: Winsener Anzeiger

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Eyendorfs Erfolgsserie wird selbst Trainer Hug langsam unheimlich

"Langsam wird's unheimlich", sagt selbst Trainer Christoph Hug mit einem Schmunzeln.

Eyendorf. Mit dem 30:28 (14:16)-Heimsieg gegen den Aufstiegskandidaten TSV Barsinghausen haben die Verbandsliga-Handballer des MTV Eyendorf den vierten Erfolg in Serie gefeiert und sind um zwei Positionen auf Tabellenplatz acht vorgerückt.

Jannes Klobke gesperrt, Felix Köster nach Verletzung aus der Vorwoche mit anschließender Operation außer Gefecht, dazu Gunnar Gräpers überraschender Rücktritt: weil Hug nur drei Rückraumspieler zur Verfügung standen, reaktivierte er den Oberliga-Rekordtorschützen Volker Rieckmann (3 Tore), der 40 Minuten durchspielte. In der ersten Hälfte waren es jedoch Torhüter Sebastian Lehrmann und Kreisläufer Eike Vogt (6 Tore), die die Gastgeber gegen die extrem offensive 3-2-1-Gästedeckung im Spiel hielten.

Erst nach dem Seitenwechsel egalisierte Eyendorf den phasenweisen Fünf-Tore-Rückstand und ging, als Barsinghausen auf 6:0-Deckung umstellte, mit 22:19 in Führung. "Am Ende waren wir die bessere Mannschaft und hätten höher gewinnen müssen", bilanzierte Christoph Hug, "wir haben aber 15 hundertprozentige Chancen nicht genutzt." Neben Vogt überzeugten Marcus Krause (6), Raphael Oertzen und Sebastian Petersen (je 5) als Torschützen.(ms)

Quelle: Hamburger Abendblatt 

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16 Spiel   16.03.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf : TSV Wietzendorf  33:23  (14:12)

"Oh, wie ist das schön": MTV im Siegesrausch

 

 Eyendorf. Die Vorzeichen deuteten bereits auf ein hoch emotionales Handballspiel zwischen dem MTV Eyendorf und dem TSV Wietzendorf hin: Vor 14 Tagen hatten sich beide ­Teams in Wietzendorf nichts geschenkt, Eyendorf hatte mit 31:30 knapp den Sieg eingetütet. Für beide Mannschaften aus dem Tabellenkeller der Verbandsliga geht es noch um den Klassenhalt. Dank des grandiosen 33:23-Kantersieges jetzt vor wohl 400 Zuschauern hat der MTV Eyendorf einen großen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld gemacht.

Ohne den gesperrten Jannes Klobke waren diesmal andere vor allem in der Offensive des MTV gefordert. Schon in der ers­ten Halbzeit standen beide Mannschaften in doppelter Unterzahl auf der Platte, ohne dass das Spiel als überhart oder unfair eingestuft werden muss. Trotzdem musste Wietzendorf früh auf Goalgetter Nils Timme verzichten, Eyendorf konnte Spielmacher Felix Köster verletzungsbedingt im zweiten Abschnitt nicht mehr einsetzen. Beide Mannschaften präsentierten viele Fehler und ebenso viele Emotionen. MTV-Keeper Sebastian Lehrmann hielt ordentlich, sodass es zur Pause 14:12 für die Gastgeber hieß.

Nach 35 Minuten nahm das Spiel enorm an Fahrt auf: Johann Frischkorn, nun im MTV-Kasten, parierte fast alles, Maximilian Müller (7 Tore) setzte auf der Mitte Akzente, machte sich selbst gefährlich und antizipierte im Rückzug bärenstark.
Die offensive 1:5-Deckung des MTV trug nun Früchte: Eyen­dorf setzte sich auf 19:14 ab. Wietzendorf gelang es in dieser Phase nicht, die zweite Welle des MTV zu unterbinden, und ließ den Eyendorfer Rückraum vom Neunmeter schießen. Doch einige Konterchancen ließ Eyendorf etwas zu lässig liegen, und kurz nachdem Gunnar Gräper (1) seine dritte Zeitstrafe kassierte, hieß es plötzlich nur noch 23:22 für den MTV. Über fünf Minuten blieb Eyendorf ohne Torerfolg, hatte aber in Johann Frischkorn einen Keeper mit Killerinstinkt im Tor, der selbst freie Schüsse durch aggressives Heraustreten unschädlich machte.
Erst Claudio Petermichl (7) erlöste den MTV in der 50. Minute aus der torlosen Zeit, Marcus Krause (3) erhöhte auf 25:23, ehe der MTV vier Minuten lang in Unterzahl auf der Platte stand. Doch gerade in dieser Phase vertändelte Wietzendorf Bälle, die Eyendorf eiskalt in vernichtende Kontertore ummünzte. Bis auf 28:23 bauten die Gastgeber in Unterzahl die Führung aus. Die Halle sang „Oh, wie ist das schön“, Eyendorf spielte das Ding wie im Rausch nach Hause. „Ich hatte die grüne Karte schon in der Hand, aber meine Jungs haben sich selbst bestens aus der prekären Situation rausgekämpft“, freute sich ein glücklicher MTV-Trainer Christoph Hug, der nun auch noch die letzten drei Heimspiele gewinnen will!

Quelle: Winsener Anzeiger 

Durch zwei Spiele an zwei Spieltagen vier Punkte geholt zu haben ist ideal für den MTV Eyendorf, dessen Spieler nach der schwachen Hinrunde das Siegen kaum noch in Erinnerung hatten. Dass die 4 Punkte dann auch noch gegen den TSV Wietzendorf, einen direkten Gegner im Abstiegskampf geholt wurden lässt hoffen und verbessert die Aussichten des MTV endlich aus dem Tabellenkeller zu verschwinden.

Das erste Spiel endete nur knapp mit 30:31 für den MTV Eyendorf. In dem Spiel tat sich vor allem der MTV Eyendorf schwer die Führung, die die meiste Zeit bestand, aus zu bauen um dadurch lockerer spielen zu können. Zudem ergatterten die Jungs von Christoph Hug ganze drei rote Karten, eine davon sogar mit anschließender Sperre für Jannes Klobke für zwei Spieltage. Die anderen beiden roten Karten gingen an Felix Köster und Eike Vogt, die beide aber am darauffolgenden Wochenende einsatzbereit waren.

Das zweite Spiel am 17.03. begann nicht wesentlich anders als das Erste, die eyendorfer Jungs verspielten immer die Chance auf eine deutliche Führung und ließen die Gäste immer wieder ran kommen. Der Halbzeitstand war dementsprechend bei einem Stand von  14:12 für den MTV Eyendorf recht ausgeglichen, wobei am vorigen Wochenende der TSV mit einem Tor nach 30 Minuten in Führung lag. In der zweiten Halbzeit musste Trainer Hug auf Felix Köster verzichten, der nach einem, zumindest aus eyendorfer Sicht, unfairen und rüden Foul so schlimm verletzt wurde, dass er noch am selben Abend operiert werden musste. Er wird deshalb für die nächsten Wochen ausfallen, was schade für den MTV ist. Aber zum Glück kommt bald die Osterpause und danach ist Köster wieder Einsatzbereit! Als Gunnar Gräper seine dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte bekam wurde es brenzlig für die Mannschaft vom MTV, denn ihm gingen die Rückraumspieler aus. Maximilian Müller, eigentlich als Linkshänder ein Spieler im rechten Rückraum musste fortan auf der Mittelposition spielen, konnte sich dort aber mehr als nur bewähren. Er setzte gekonnt seine Mitspieler in Szene und war durchaus selber torgefährlich dabei. Eyendorf konnte sich zwischenzeitig auf 19:14 absetzen, allerdings gelang es den Jungs von Christoph Hug wieder einmal nicht, daraus Kapital zu schlagen, weshalb es zehn Minuten vor Schluss nur noch 23:22 stand. Wobei es vor Allem ein Verdienst von Johann Frischkorn war, der Sebastian Lehrmann nach einer guten ersten Halbzeit im Tor ersetzte und eine grandiose Leistung abrufen und so den MTV noch in Führung halten konnten. Durch ein aggressives Konterspiel gelang es Eyendorf in Unterzahl schließlich den engen Spielstand von 23:22 in ein 28:23 aus zu bauen. Danach war der Knoten geplatzt und die eyendorfer Jungs spielten die letzten Minuten gekonnt runter und bauten dabei den Spielstand sogar noch auf 33:23 aus. Besonders erfreulich war dabei der erste Einsatz und das erste Tor von Freddy, Frederik Moorstein, aus der eigenen A-Jugend bei vollem Haus.

Trainer Christoph Hug ist jetzt beflügelt und will seine Jungs in den letzten Spielen noch ein wenig mehr fordern um weiter Punkte zu holen und weiter in der Tabelle nach oben zu klettern, um wenigstens einen Rang zu erreichen, der dem Niveau der Mannschaft mehr entspricht als der Tabellenkeller.

Ein besonderer Dank geht hierbei gleich an die vielen Zuschauer, die die Mannschaft so tatkräftig und lautstark über die vollen sechzig Minuten unterstützt haben!!!!

Quelle:  Claudio Petermichl

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15 Spiel  03.03.2012  19.30 Uhr TSV Wietzendorf : MTV Eyendorf   30:31  (14:13)

31:30-Sieg teuer bezahlt?

Zweimal Rot für Eyendorfer Handballer

rin Eyendorf. Nicht viele Worte fand Christoph Hug, Trainer der Eyendorfer Verbandsliga- Handballer, nach dem knappen 31:30-Sieg seiner Jungs beim TSV Wietzendorf.

Grund dafür waren wohl insbesondere zwei Rote Karten für den MTV.

Die Eyendorfer wollten dem ersten Saisonsieg vom letzten Wochenende nun beim

Schlusslicht den zweiten folgen lassen. Die Partie ließ sich für die Gäste bis zum 5:2 auch gut an. „Danach verlief die Begegnung ausgeglichen“, schilderte Hug. Bis zur Pause legte Wietzendorf ein 14:13 vor. Kurz nach dem Seitenwechsel überschlugen sich dann aber die Ereignisse: In der 36. Spielminute zückten die Unparteiischen nach einem Foul Rot gegen den MTV-Goalgetter Jannes Klobke (6). Und damit schickten sie dramatischerweise den falschen Spieler vom Feld. Eigentlicher Übeltäter war nämlich Marcus Krause, der einen Wietzendorfer unfair von der Seite anging. Besonders unglücklich: Die Disqualifikation erfolgte mit Bericht, sodass

Klobke mindestens eine zweiwöchige Sperre droht. Damit nicht genug: Auch Eike Vogt durfte vorzeitig zum Duschen gehen. „Eike und sein Gegner legten eine kleine Ringereinlage hin“, schilderte Hug, für den es in diesem Fall auch eine Zeitstrafe getan hätte. Zunächst schlugen die Wietzendorfer aus der Situation Profit und führten 16:13. Die Führung bog Eyendorf dann in ein 19:16 um und hatte am Ende das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. „Es war gerecht, dass wir gewonnen haben“, fand Hug. Denn er sah eine gute Abwehrarbeit seiner Jungs und ein flottes Tempospiel.

Neben Klobke traf auch Sebastian Petersen sechsmal. Jeweils fünf Tore machten Felix Köster, Claudio Petermichl und

Raphael Oertzen.         Quelle: Winsener Anzeiger

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14 Spiel  25.02.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf :  HSG Nord Edemissen  29:25  (15:14)

Erster Heimsieg des MTV Eyendorf in der Verbandsliga

Kollektives Aufatmen beim MTV Eyendorf. Mit dem 29:25 (15:14) gegen die HSG Nord Edemissen ist den Verbandsliga-Handballern im siebten Spiel vor eigenem Publikum der lang ersehnte erste Heimsieg und der zweite Saisonsieg überhaupt gelungen.

Eyendorf. Der bisher einzige Sieg gelang am 26. November mit 28:25 bei TuS Bergen. Prompt hat sich das Team von Trainer Christoph Hug mit 6:22 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz verbessert und damit die Abstiegsränge verlassen.

"Wir haben gut losgelegt", blickte Hug auf die Anfangsphase zurück. Nach 20 Minuten führte Eyendorf mit 11:7. Aus einer aggressiven Deckung heraus schalteten die Gastgeber schnell auf Angriff um und machten viel Druck über die zweite Welle. "Das war so, wie ich mir das vorstelle", lobte der Trainer sein Kollektiv, das danach etwas die Linie verlor und sich fortan einem ebenbürtigen Gegner gegenüber sah. Sieben Minuten vor dem Ende (23:25) sah es so aus, als ob Eyendorf erneut ohne doppelten Punktgewinn aus der Halle trotten müsste.

Doch dann schlug die große Stunde von Torhüter Johann Frischkorn, der keinen einzigen Gegentreffer mehr zuließ. "Er hat einfach alles gehalten, selbst Tempogegenstöße oder freie Würfe von den Halbpositionen", so Hug. Mit einem 6:0-Lauf bis zum Schlusspfiff riss der MTV Eyendorf den lautstark von Fans und Spielern gefeierten Sieg doch noch an sich. Beste Torschützen waren Jannes Klobke (9), Felix Köster, Marcus Krause und Raphael Oertzen (alle 5). Am Sonnabend, 19.30 Uhr, reist Eyendorf zum Kellerduell beim Vorletzten TSV Wietzendorf und empfängt denselben Gegner schon zwei Wochen später zum Rückspiel in der Gerhard-Langer-Halle.(ms)

Quelle: Hamburger Abendblatt

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13 Spiel  04.02.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf :  HG Heidmark  29:29  (13:13)

Einen Punkt gewonnen oder Punkt verloren?

Eyendorf. Die Auffassungen darüber, ob Handball-Verbandsligist MTV Eyendorf mit dem Remis gegen Heidmark (8.) einen Punkt gewonnen oder verloren hatte, gingen nach Ende des Heidederbys auseinander. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“, meinte MTV-Trainer Christoph Hug nach dem 29:29. „Das war zu wenig“, fand Spieler Eike Vogt.

Die Eyendorfer Handballer boten ihren Fans in der fast voll besetzten Gerhard-Langer-Halle jedenfalls wieder einen absoluten Handball-Krimi. Die Marschroute war bereits nach den ersten Angriffen klar: Mit vollem Einsatz wurde dann tatsächlich auch über 60 Minuten das Tempospiel mit Angriffen über die erste und zweite Welle gesucht. Positionsangriffe gab es kaum in der Partie.

Schnell wurde allerdings auch klar, dass Heidmarks Keeper Yannick Kelm entweder einen Glanztag erwischt haben musste oder die Eyendorfer Spieler einfach nur unkonzentriert warfen: Zwei Siebenmeter in der Anfangsphase – am Ende sollten es vier werden – und diverse freie Tempogegenstoßwürfe fischte der Gästeschlussmann vor der Torlinie weg. „Diese ausgelassenen Chancen haben uns am Ende gefehlt“, stellte Eyendorfs Coach dann nach der Partie fest.

Großer Pluspunkt des MTV war allerdings die offensive Deckung, die bravourös verschob und aufmerksam antizipierte, sodass der MTV immer wieder zu Ballgewinnen kam. Resultat war ein 10:6 nach 18 Minuten. Doch mit zwei Zeitstrafen, in denen die Heidmarker in Überzahl MTV-Werfer Jannes Klobke kurz nahmen, kämpften sich die Gäste heran. Zur Pause hieß es 13:13.

Die zweite Hälfte hatte es dann in sich. Insgesamt neun Zeitstrafen in den zweiten 30 Minuten brachen dem MTV letztlich das Genick. Zunächst konnten Treffer von „Maxi“ Müller (6) und Felix Köster (4) den MTV auch in doppelter Unterzahl noch im Spiel halten (19:16 und 23:20), doch dann blieb Eyendorf bei zwei erweiterten Gegenstößen der Gäste zu defensiv und kassierte in der 48. Minute den 23:23-Ausgleich. Die Eyendorfer Keeper Sebastian Lehrmann und Johann Frischkorn gaben nun ihr Bestes und hielten ihren MTV mit gehaltenen Siebenmetern im Spiel, vorne traf Jannes Klobke (8) auch in Unterzahl. Damit rettete Eyendorf die Ein-Tor-Führung – bis zur 55. Minute als es 28:27 für Heidmark hieß. Nun standen die Zuschauer und heizten das Team mit „Kämpfen, Eyendorf, kämpfen“ an. „Maxi“ Müller und Jannes Klobke, die beiden Youngs ter im Team, warfen die MTVer per Siebenmeter und aus dem Rückraum zur 29:28-Führung. Eyendorf hatte den Ball, Müller war frei, musste sich den Wurf nehmen, doch Kelm parierte einmal mehr stark.

35 Sekunden vor dem Abpfiff zog Heidmarks Coach Muche die Grüne Karte, nahm den Torwart raus und brachte einen siebten Feldspieler. Mit Erfolg: „Raffi“ Oertzen (5) stoppte Heidmarks Linksaußen unfair und kassierte zwei Minuten. Zudem gaben die Unpartei ischen einen Strafwurf, den Heidmark zum Ausgleich verwandelte. Eyendorf startete noch einen Angriff, bei dem Jannes Klobke gefoult wurde – mit einem Kopftreffer, meinten die Fans. Die Schiris entschieden auf Neunmeter für Eyendorf. Die Gemüter der Fans waren auf 180, sodass Hallensprecher Hans Gellersen zu Ruhe und Fairness aufrufen musste. Zwischenzeitlich war die Zeit abgelaufen. Keeper Johann Frischkorn nahm sich den Ball und brachte tatsächlich noch einen gefährlichen Ball über die Mauer, den seinen Gegenüber aber abwehren konnte. Der MTV hat mit dem Remis jetzt den letzten Platz verlassen und ist mit vier Punkten Elfter.    Quelle Winsener Anzeiger

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12 Spiel  28.01.2012  19.30 Uhr  MTV Braunschweig : MTV Eyendorf  31:27  (14:12)

 

Am 28.01.2012 ging es mit dem Tabellen Zweiten der Verbandsliga Niedersachsen, dem MTV Braunschweig, bereits gegen einen vermeintlich schweren Gegner für den MTV Eyendorf weiter im Kampf raus aus dem Keller im zweiten Spiel der Rückrunde. Aber das der Stand in der Tabelle nicht soviel zu sagen hat, haben mittlerweile hoffentlich alle verstanden, nachdem nur eine knappe Niederlage und ein Unentschieden gegen den Tabellen Dritten beziehungsweise Fünften in den vergangenen zwei Wochen möglich war. Der MTV Eyendorf hat sich seit Beginn der Saison stetig gesteigert, und der letzte Tabellenplatz spiegelt nach Meinung vieler aus dem Verein nicht den Leistungsstand der Mannschaft wieder. Leider ist diese Meinung nicht in Punkten aufzuwiegen.

Das Spiel am Samstagabend in Braunschweig begann relativ viel versprechend für die Eyendorfer Handballer, auch dank eines bärenstarken Jannes Klobke (11 Tore), der das gesamte Spiel über eine starke Leistung abrufen konnte. Eine aggressive Abwehr konnte den Spielfluss der Braunschweiger gut behindern und schaltete den Rückraum nahezu aus, indem der Spieler auf der Mittelposition gekonnt von Eike Vogt aus dem Spiel genommen wurde. So stand es nach 30 Minuten 14:12, und der MTV Eyendorf konnte nach einer eher unspektakulären ersten Halbzeit ohne auch nur eine 2-Minuten-Strafe für eine von beiden Mannschaften sich auf eine zweite Hälfte des Spiels vorbereiten, die die Entscheidung bringen würde.

Mit einem Torhüterwechsel und einer Umstellung auf der rechten Seite, Maximilian Müller kam auf Rechtsaußen, begann die zweite Halbzeit. Meist war es in dieser zweiten Spielphase leider der MTV Eyendorf, der im Zugzwang war, damit der Vorsprung der Braunschweiger nicht zu groß wurde, aber durch eine solide Leistung im Tor und einen nach wie vor starken Jannes Klobke schafften es die Handballer aus Eyendorf immer wieder ran zu kommen. Raphael Oertzen bekam etwa 10 Minuten vor Schluss direkt die rote Karte nach einem Foul, das, zumindest aus Sicht der Eyendorfer Jungs, nicht rotwürdig war. Ab diesem Zeitpunkt schien das Blatt sich zu Gunsten des MTV Braunschweig zu wenden. Allerdings war es eher ein Verschulden der Unparteiischen, die beispielsweise dem Gastgeber den Ball zu sprachen, nachdem der Torwart den 6m Raum verlassen hatte und ein klares Foul an Markus Krause beim Tempogegenstoß verübte. Regelkonform hätte dies mit einer roten Karte für den Torhüter ausfallen müssen, sobald er den Gegenspieler nur berührt. Ein anderes Beispiel ist ein 7m zu Gunsten Eyendorfs 5 Minuten vor Abpfiff bei einem Rückstand von 4 Toren, hier hielten es die Schiedsrichter nicht für notwendig, noch die Zeit zu stoppen, was sie während des gesamten Spielverlaufs vorher allerdings taten. Ebenso wurden in der Schlussphase einige seltsame 2-Minuten-Strafen gegen den MTV Eyendorf gepfiffen.

Als Resümee kann man festhalten, dass der MTV Eyendorf mit einer weniger starken Leistung als er sie die letzten 2 Spieltage gezeigt hatte trotzdem mit dem Zweiten der Tabelle mithalten kann.

Also freuen wir uns auf das kommende Wochenende, denn dann wird der Tabellen Neunte, die HSG Heidmark, zu Hause in der Gerhard Langer Halle empfangen. Vielleicht die Chance für Eyendorf, endlich einmal wieder 2 Punkte zu holen!

geschrieben von Claudio Petermichl

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Eyendorfer Handballer trotzen Spitzenreiter MTV Braunschweig 

Quelle: Hamburger Abendblatt

Eyendorf. Trotz des Einsatzes der nicht vollständig genesenen Felix Köster und Eike Vogt sowie dem direkt aus dem Skiurlaub angereisten Sebastian Petersen unterlag das Schlusslicht im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten MTV Braunschweig nur mit 27:31 (12:14). Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel erst in der Schlussviertelstunde, als bei Eyendorf die Kräfte etwas nachließen.

Nach dem 16:16 (40. Minute) vergaben die Gäste jeweils zwei Siebenmeter und Tempogegenstöße, zudem fanden einige lange Pässe von Torhüter Johann Frischkorn in dieser Phase keinen Abnehmer. Auch die Rote Karte gegen den sechsfachen Torschützen Raphael Oertzen und fünf Zeitstrafen in den letzten 15 Minuten spielten Braunschweig in die Karten, das von 25:23 entscheidend auf 29:24 davonzog. Eine überzeugende Angriffsleistung zeigte der 18 Jahre alte Jannes Klobke, mit elf Toren Am Sonnabend, 19.15 Uhr, erwartet Schlusslicht Eyendorf den Tabellenzehnten HSG Heidmark zum Heidederby in der Gerhard-Langer-Halle.(ms) 

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11 Spiel  21.01.2012  19.15 Uhr  MTV Eyendorf : Helmstedt-Büddenstedt  29:29(13:14)  

Kämpferherz nicht belohnt     

Quelle: Winsener Anzeiger 

      

Eyendorf. „Jungs, ihr seid voll dabei!“ Das wollten wohl viele den Verbandsliga-Handballern des MTV Eyendorf am Sonnabendabend nach dem Abpfiff in der Gerhard-Langer-Halle zurufen. Nach einer Zwei-Tore-Führung kurz vorm Abpfiff ließ sich das Team zwar den Sieg noch aus der Hand nehmen, doch mit dem 29:29 sicherte Eyendorf immerhin einen Punkt. Und dieser Punkt ist etwas wert. Denn wer hätte schon darauf gewettet, dass gegen den Dritten, Helmstedt-Büddenstedt, ein Remis möglich sein könnte?  

Den Grundstein zu diesem sehr ansprechenden Ergebnis legte Eyendorf früh: Kampfgeist und der Wille zum Torerfolg waren wohl die Erfolgsgaranten. Aber oft lag Eyendorf im Hintertreffen gegen Helmstedt, das sich nicht nur durch seine Deckungsvarianten, sondern auch durch seine körperliche Überlegen auszeichnete: Die meisten Spieler brachten deutlich mehr Kilos auf die Waage als jeder Eyendorfer. 

7:5 legte der Dritte vor, als einige Fans vielleicht schon die Felle ihres MTV wegschwimmen sahen. Zumal Marcus Krause zu diesem Zeitpunkt einen Strafwurf an die Latte donnerte. Immerhin: Der Abpraller landete in den Fängen des MTV, der schnell wieder auf Angriff umschaltete und Kreisläufer Eike Vogt freispielte. Doch auch der scheiterte. 

Davon ließ sich der MTV aber nicht unterkriegen, sondern schaffte doch noch den 7:7-Ausgleich, nur um Helmstedt wieder auf ein oder zwei Tore ziehen zu lassen. 

Mit zwei längst in Vergessenheit geratenen Eyendorfer Tugenden hielt der MTV sich selbst im Spiel: einfache Treffer über die erste und zweite Welle! Woran der MTV seit dem Sommer exzessiv arbeitet, zahlte sich endlich aus. Zudem nutzte Eyendorf die weiten Räume in der 3:2:1-Deckung der Gäste recht ordentlich, wenn auch meist durch Einzelaktionen. Im Positionsangriff wollte das MTV-Spiel keinen rechten Fluss finden, was sicherlich der Abwehr der Gäste geschuldet war, die zur Pause knapp mit 14:13 führten. 

Im zweiten Abschnitt stellte Helmstedt seine Deckung um: Für Raphael Oertzen gab es eine kurze Deckung, der Rest der Helmstedter Deckung postierte sich massiv an der Neun-Meter-Linie. Unkonzentriert abgeschlossene Konter des MTV und diese Deckungsumstellung brachten Helmstedt die 20:16-Führung nach 38 Minuten.  

Doch wieder biss sich der MTV zurück in die Partie und hatte in der 51. Minute das 25:25 durch einen erweiterten Gegenstoß in bester Manier hergestellt: Über eine kurze Kreuzbewegung löste der MTV zum Kreis auf und mit einem einfachen Doppelpass war die Helmstedter Deckung ausgehebelt.  

Die Gäste waren nun vom Tempo der Partie mehr gezeichnet als Eyendorf. Das nutzte der MTV, um endlich die vielversprechende 29:27-Führung eine Minute vor Spielende herzustellen. Doch zwei unüberlegte Abspiele in die Hände der zur offenen Manndeckung übergegangenen Gäste brachten doch noch den Ausgleich. 

Trotzdem bleibt festzuhalten: Der MTV spielte eine ordentliche Deckung, die auch die Keeper wieder einmal besser aussehen ließ, und das Tempospiel gibt Anlass zur Hoffnung. Eyendorf sollte noch nicht abgeschrieben werden! 

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Eine Schlussminute die es in sich hat  

                                                            Quelle: Forum Internet

Nur 29:29 (14:13) bei Schlusslicht MTV Eyendorf: Kein Wunder, dass Gunnar Mollenhauer, Trainer des Verbandsligisten Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt, von einer "gefühlten Niederlage" sprach. Dabei können die Helmstedter heilfroh sein, dass sie auf der Zielgeraden noch eine komplette Blamage abwendeten. "Die Schlussphase hat gezeigt, dass im Handball nichts unmöglich ist", sagte Mollenhauer, dessen Mannschaft scheinbar unaufholbar im Rückstand lag. Die Schlussminute skizzierte der Trainer im Zeitraffer nach.
59:15Minuten: Eyendorf erzielt das 29:27. Die Halle tobt, die Gastgeber jubeln. Anwurf Helmstedt, schneller Abschluss – vergeben.
59:27: Eyendorf hat Ballbesitz, die Helmstedter stibitzen jedoch das Spielgerät. Weiter Pass auf den enteilten Robert Gottschalk – Tor, 29:28.
59:40: Anwurf Eyendorf. Die Hausherren leisten sich einen Fehlpass. Marco Schöttke erahnt die Situation, ist als Erster vorne. Das weite Zuspiel nutzt er zum Ausgleich – 29:29.
59:49: Wieder Anwurf Eyendorf. Gottschalk foult sofort seinen Gegenspieler, erhält dafür seine dritte Zeitstrafe und muss mit Rot auf die Tribüne.
59:53: Auch Johannes Sternberg langt ordentlich zu, sieht dafür glatt Rot. Helmstedt steht nun in 3:5-Unterzahl auf dem Parkett.
59:57: Eyendorf bekommt eine letzte Wurfchance von der Rechtsaußenposition. HF-Keeper Jens Neubauer stellt seinen Körper in den Weg, wehrt den Ball ab. Jubel der Erleichterung bei Helmstedt.
"Ich hätte mir diese Leidenschaft und Einsatzfreude wenigstens für 15Minuten und nicht nur für die Schlussminute gewünscht. Dann wären wir hier mit zwei Punkten aus der Halle gegangen", resümierte Mollenhauer. "Eyendorf hat zwar gekämpft und einige gute Abläufe gespielt, war aber ein schlagbarer Gegner. Wenn wir solche Spiele gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller nicht gewinnen, brauchen wir gar nicht Richtung Aufstiegsplätze schielen."
Ärgerlich: Sternberg muss eine Sperre befürchten, Mollenhauer rechnet mit zwei Spielen. Zudem verletzte sich Jan Disselhoff am Sprunggelenk. Sein Mitwirken nächsten Samstag im Heimspiel gegen Heidmark scheint fraglich.Handballfreunde: Neubauer, Bode – Disselhoff, Hansen, Reinhardt 1, Sommerfeld 1, Sternberg 5, Bethge 5, Kopp 3, Gottschalk 2, Schöttke12, Botta

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9 Spiel  17.12.2011  19.30 Uhr    HSG Heidmark - MTV Eyendorf   28:21   (14:13 

Gesucht wird ein Führungsspieler 

Handballer des MTV Eyendorf bleiben Tabellenletzter in der Verbandsliga Niedersachsen 

EYENDORF. "Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, hab ich sofort an Handball gedacht. Das ist kein gutes Zeichen." Tief steckte Christoph Hug die 21:28 (13:14)-Niederlage des MTV Eyendorf im Heidederby bei der HSG Heidmark in den Knochen.Mehr noch als der über die Weihnachtspause zementierte letzte Tabellenplatz in der Verbandsliga Niedersachsen treibt den Handball-Trainer die Sorge um einen fehlenden Kopf der Mannschaft um."Es gibt momentan niemanden, der das Spiel lesen kann und die taktischen Anweisungen umsetzt", sagt Christoph Hug, "so etwas kann ich auch nicht bestimmen. In diese Rolle muss man hineinwachsen."Einer, der es sicher könnte, ist Felix Köster. Als der 23-Jährige zu Beginn des Heidmark-Spiels auf dem Feld stand, führten die Eyendorfer mit 6:4. Danach musste der Mittelmann aufgrund eines in der Vorwoche erlittenen leichten Schleudertraumas allerdings passen. Bis zum Halbzeitpfiff präsentierte sich das Schlusslicht gegen die nur zwei Punkte besser platzierten Gastgeber noch ebenbürtig. Nach dem Wiederanpfiff verlor sich der Tabellenletzte in vielen Einzelaktionen gegen die körperlich überlegenen Akteure aus Dorfmark, erzielte in 15 Minuten nur zwei Tore. Die HSG Heidmark zog auf 21:15 davon und war nicht mehr zu gefährden. Erschwerend kam hinzu, dass Trainer Christoph Hug seinen Kreisläufer Eike Vogt (Adduktoren) und Rechtsaußen Andree Petersen (Achillssehne) nur noch sporadisch einsetzen konnte. Ein Manko, dass nicht zu kompensieren war. Torhüter Sebastian Lehrmann verhinderte mit guten Paraden in der zweiten Halbzeit eine noch höhere Niederlage.(ms)  Quelle: HH Abendblatt

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8 Spiel 11.12.2011  17.00 Uhr   SF Söhre – MTV Eyendorf   36:31  (18:15) 

Quelle: Claudio Petermichl 

  

Wieder gelang es den Handballern des MTV Eyendorf nicht, 2 wichtige Punkte mit nach Hause bringen zu können. Dabei handelte es sich bei dem Gegner um einen Aufsteiger, aber wie so oft gelehrt und doch nicht verstanden sind grade Diese gefährlicher als man vermuten darf! Leider fehlte dem MTV am Sonntag Abend Marcus Krause, dessen Fehlen vor allem in der Abwehr merklich zu spüren war, denn auf seiner Position stand der vermeintlich stärkste Spieler der Söhrer, Aleksandras Getautas, der gleichzeitig auch der Trainer der Gastgeber war, aber dazu später mehr. 

Eyendorf begann das Spiel mit einem neuen  aggressiven Abwehrsystem, das betrachtet man die Tatsache, dass es sich eben um eine neue eingespielte Abwehr handelt, relativ gut funktioniert hat. Leider gelang es unseren Jungs aber nicht, den Rückraum der Gastgeber die volle Zeit über zu kontrollieren, und so vielen über den Rückraum und durch Anspiele an den Kreisläufer viele leichte Tore gegen den MTV. 

Die erste und einzige Führung des MTV Eyendorf war das 0:1, danach war man damit beschäftigt, den Rückstand wieder auf zu holen, der mal größer, mal kleiner war. Das zeigte sich gleich zu Beginn der Partie als es dem Gastgeber gelang auf 7:2 und kurz darauf auf 11:6 Tore davon zu ziehen und die Eyendorfer Mühe hatten den Anschluss nicht zu verlieren. Dann aber zeigten die Gäste Zähne und holten Tor um Tor auf bis es schließlich nach einem 3:6 Lauf 14:12 stand. Davon beflügelt schafften es die Jungs sogar noch einmal näher ran zu kommen auf 15:14. Der Halbzeitstand war dann allerdings 18:15, wobei leider ein Tor von Simon Knopp 2 Sekunden vor Abpfiff der ersten Halbzeit zurückgepfiffen werden musste, da der von Johann Frischkorn eigentlich perfekt gespielte Ball leicht ein Paar Seile an der Hallendecke berührt hatte. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen die Eyendorfer wieder neuen Mut gefasst zu haben und verkürzten gleich mit den ersten beiden Angriffen auf 18:17. Danach war die Parite richtig heiß gelaufen und beide Mannschaften gönnten einander nichts. Bis zum 25:23 blieb es ein ausgeglichenes Spiel mit ein paar mehr Auszeiten auf Seiten des MTV Eyendorf. Danach aber zogen die Handballer vom SF Söhre durch einige leichte Kontertore und unglückliche Fehler in der Eyendorfer Abwehr mit einem 8:3 Lauf auf 33:26 in der 53. Spielminute davon. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel leider schon entschieden, auch wenn der bekannte Kampfgeist aus Eyendorf den Rückstand noch einmal auf 36:31 verkürzte, was auch der Endstand war. 

Rückwirkend muss man sagen, dass das Spiel der Söhrer wohl mit dem Spielertrainer aufstieg oder fiel, und da es den Eyendorfern nicht gelang eben diesen Spieler zu kontrollieren fiel das Spiel aus der Sicht des MTV Eyendorf. 

Trotzdem gibt es positives zu bemerken, auch wenn die 2 Punkte nicht eingesammelt werden konnten, denn ein starker Rückraum mit Raphael Oerzten, 9 Tore, und Jannes Klobke, 8 Tore, kann sich sehen lassen, nur sind 36 eingefangene Tore einfach zu viel um ein Spiel zu gewinnen. Ein Dank geht auch an den Vereinsvorstand der vertreten durch den ersten Vorsitzenden Stefan Schenzel und Handballobmann Jens Kapell vertreten wurde, die mit auf die lange Reise am Sonntag gekommen sind um die Handballer des MTV Eyendorf tatkräftig und lautstark zu unterstützen. 

7 Spiel  03.12.2011   19.15 Uhr   MTV Eyendorf : TV Stadtoldendorf  27:40  (10:19) 

  

Ohne jede Chance 

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6 Spiel 26.11.2011  19.30 Uhr    TuS Bergen – MTV Eyendorf   25:28  (11:16)    


  

Quelle: Claudio Petermichl    Der gordische Knoten ist endlich geplatzt! Im 6. Spiel in der Verbandsliga Niedersachsen schaffte der MTV Eyendorf endlich seinen ersten lang ersehnten Sieg in der Saison gegen den TuS Bergen. 

Die Arbeit der Spieler im Training unter Christoph Hug zahlte sich endlich aus als der MTV Eyen­dorf gegen einen von Beginn an unterlegenen TuS Bergen im Sonntagsspiel am 27.11. antrat. Mit dem Anpfiff der ersten Halbzeit fingen die Eyendorfer an sowohl in der Abwehr als auch im Angriff viel über Tempo zu spielen. So nahmen sie den bergener Spielern das Ruder aus der Hand und konnten selber federführend im Spiel sein. Es gelang den Jungs aus Eyendorf gekonnt die offensive Abwehr aus Bergen zu umgehen und so konnten sie schnell einige leichte Tore erzielen und zwan­gen den Gegner so von seiner favorisierten Abwehrformation abzuweichen. Soweit so gut, aber die Moral der Handballer aus Bergen war noch nicht gebrochen, und so gelang es dem TuS Bergen im letzten Viertel der ersten Halbzeit den Rückstand noch einmal auf 11:12 zu verkürzen, was den MTV aber nicht davon abhielt mit einer sicheren Abwehr und gut genutzten Chancen in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit 0:4 Tore zu werfen und so auf einen Halbzeitstand von 11:16 davon zu ziehen. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen die Eyendorfer nahtlos an die ersten 30 Minuten anschließen zu wollen, sie spielten weiterhin eine schnelle und aggressive Abwehr die den Spielaufbau von Be­ginn an unterbinden sollte, und im Angriff war die Chancenauswertung eigentlich auch nicht schlecht, aber trotzdem schafften sie es nicht den Vorsprung entscheidend auszubauen, denn es ge­lang dem Gastgeber immer wieder über einfache Tore im Tempogegenstoß den Anschluss zu halten. Es war um die 45. Minuten herum als es der MTV Eyendorf endlich schaffte auf 7 Tore mit einem 17:24 Vorsprung davon zu ziehen. Aber dann begann wieder das alte Leid aus Eyendorf, der Sieg war sicher geglaubt, und man ließ in der Abwehr an entscheidender Konsequenz nach, wodurch es dem TuS Bergen gelang sich langsam aber sicher wieder in das Spiel zu arbeiten. Zu dem Zeitpunkt mussten beide Mannschaften bereits je einen verletzten Spieler melden, auf Seiten des MTV traf es dieses Mal Felix Köster der nach einem Zusammenstoß Probleme mit seinem rechten Knie hatte. Weniger als 5 Minuten vor Schluss stand es auf einmal 24:25 und unsere Jungs aus Eyendorf wur­den noch einmal in der Partie massiv unter Druck gesetzt. Sie konnten aber die Nerven behalten und schafften es in der Schlussphase mit 1:3 zu Siegen und so den Endstand von 25:28 in trockene Tü­cher zu bringen. Von den 3 Toren erzielte Marcus Krause 2 Stück über Siebenmeter, die er gekonnt verwan­delte. An dieser Stelle ist ein Lob an den Teamcaptain für seine Nerven aus Stahl ange­bracht! Ganz sicher machte es dann Sebastian Petersen, der mit seinem 6. Treffer in dem Spiel 30 Sekunden vor Schluss alles klar machte, nachdem es dem Gastgeber gelang noch einmal ein Tor zu erzielen. 

Die Leistung der Handballer aus Eyendorf wurde in diesem Spiel sicher getragen von einem sehr guten Spiel des neuen Keepers Sebastian Lehrmann, der mit einigen sehr schönen Paraden das Sei­nige zum Sieg beisteuerte und jetzt wohl vollkommen in der Mannschaft angekommen ist. 

Als Fazit kann man fest halten, dass am nächsten Wochenende ein zumindest vom Stand in der Ta­belle wesentlich schwererer Gegner wartet, denn es geht zu Hause gegen den ungeschlagenen ersten TV Stadtoldendorf. Trotzdem braucht sich die Mannschaft von Christoph Hug nicht zu fürchten, denn wenn sie es schafft die Leistung die sie schon mehrfach in dieser Saison gezeigt hat über 60 Minuten zu halten sind die Jungs ein ernst zu nehmender Gegner für jeden! 

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Bergens Helden ohne Lohn 

Quelle: Cellesche Zeitung

Da  haben  wir  den Salat:  Am  achten  Spieltag  der  Handball-Verbandsliga

unterlag  TuS  Bergen  dem bisherigen  Schlusslicht  MTV  Eyendorf  mit  25:28

(11:16).  Bergen  bleibt  zwar Drittletzter,  aber  Eyendorf  als  Vorletzter  und

Wietzendorf als Schlusslicht haben nur einen Minuspunkt weniger.

 

BERGEN. Es begann nicht  gut: TuS  machte  zu  viele Fehler in der Defensive, sodass 
Eyendorf  nicht  wirklich  hart  für  ihre  Tore  arbeiten  musste. Dann  aber  kam  der 
Gastg eb er  endlich  in  Gang,  kämpfte  tüchtig  und  kam  auf  11:12 heran,  die  Partie 
schien ausg eglichen. Typischer Fall von  Pustekuchen: In den letzten fünf Minuten  in 
der ersten Hälfte gelang Bergen kein Tor mehr, Eyendorf derer vier – und so lag das 
Matthée-Team wieder recht klar hinten. 
Zu  Beginn der  zweiten  Hälfte  ein  ähnliches  Bild:  Die  Grün-Weißen  kämpften,  was 
das  Zeug hielt,  doch  es  wurde  nicht  clever  und  zielführend  gespielt.  Folglich  b lieb 
der MTV  weiter  vorn.  Doch  allmählich  stabilisierte  sich  vor  allem  die  Deckung   und 
beim  17:20  spürte  TuS,  dass  noch  nicht  alles  gelaufen  war.  Ab er  erneut  kam 
Eyendorf  zu  vier Toren in Folg e  und  baute die  Führung  aus.  Erstaunlicherweise ließ 
sich der Gastgeber  nicht entmutig en, leg te in Offensive  und  Defensive noch einmal 
kräftig  zu.  Nach  dem  18:24  keimte  nochmals  Hoffnung,  Bergen  holte  Tor  um Tor 
auf,  ließ  sogar  noch  Chancen  aus,  ab er  beim  Stand  von  24:25  war  wieder  alles 
offen. 
Endlich  – so  schien  es  – belohnt  sich  die  Mannschaft  für  ihren beinahe  heroischen 
Kampf.  Zu  allem   Überfluss  verletzte  sich  in  einem  Zweikampf auch noch Hauke 
Bockelmann.  So  fehlte  im  Angriff auch  ein  wenig  Torgefahr  von der  Außenposition. 
Das  nutzte  der  Gast:  Eyendorf  behielt  die  Nerven  und  erzielte das  26. Tor,  für 
Bergen reichte die Zeit nur noch zur Ergebniskosmetik. 
„Wer nur 20 Minuten Handball spielt, kann kein Spiel in der Verbandsliga gewinnen, 

doch  die  kämpferische  Einstellung  ist  intakt  und  in  den  nächsten  Wochen  werden

wir ganz bestimmt unser Erfolgserlebnis erleben“, glaubt Außen Dominik Blancbois. 
Tore  für  Bergen:  Blancbois  (7),  Kirchhoff  (6),  Santelmann, Bockelmann  (je  3), 
Brodde, Horstmann (je 2), Gehnke, Lange (je 1). 

Autor: Stefan Mehmke, geschrieben am: 28.11.2011 

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5. Spiel  19.11.2011  19.15 Uhr   MTV Eyendorf : VfL Wittingen    38:34   (17:19) 

Quelle: Claudio Petermichl 

  

Nur Kampfgeist reicht in der Verbandsliga Niedersachsen nicht aus um Punkte zu sammeln. Diese Tatsache mussten die MTVer am Samstag den 19. November in der heimischen Halle vor ausverkauften Plätzen abermals feststellen, als das Spiel gegen den VfL Wittingen mit 34:38 verloren wurde. Man kann trotzdem nicht sagen, dass alles vergebens war, denn sehr beeindruckend war der Kampfgeist der Eyendorfer Spieler, die den Glauben an den Sieg bis zur letzten Minute nicht aufgaben. Auch die Fans merkten dies und feuerten ihren Verein bis zum Ende lautstark an. Und das auch zurecht, denn entschieden war das Spiel nicht vor Abpfiff der Schiedsrichter, wie der Endstand vielleicht anders vermuten lässt. 

Der MTV Eyendorf trat endlich wieder mit Jannes Klobke an, der nach einem Unterarmbruch in der Vorbereitung bis zu diesem Spieltag im Rückraum gefehlt hatte, und abermals half ein alter Routinier aus, Volker Rieckmann. Dafür fehlten Eyendorf leider der Rückraumspieler Gunnar Gräper, der aufgrund einer Grippeerkrankung das Spiel nur von der Bank aus verfolgen konnte, genau wie Maximilian Müller und Kai-Ole Kaiser die ebenfalls noch aufgrund von Verletzungen ausfallen. 

Die erste Halbzeit begann gleich mit einem 6:4 Vorsprung, wovon 3 Tore der Gäste durch Siebenmeter erzielt wurden. Endlich schien die Arbeit von Trainer Christoph Hug mit Erfolg belohnt zu werden. Aber sein Team konnte das enorme vorgelegte Tempo nicht die vollen ersten 30 Minuten durchhalten, so gelang es Wittingen den Rückstand schließlich in eine 17:19 Führung zur Halbzeitpause umzuwandeln. In der zweiten Halbzeit kämpften beide Teams gleich auf um die Führung in dem Spiel, aber nie konnte sich eines von beiden entscheidend absetzen, meist war es der MTV Eyendorf, der wieder gleichziehen musste, nachdem der VfL Wittingen vorgelegt hatte. Ein entscheidender Moment in dem Spiel ergab sich möglicherweise zur 40. Minute, als der MTV sich plötzlich mit nur 4 Mann auf dem Spielfeld wiederfand. Auslöser dafür war eine Fehlentscheidung der beiden Unparteiischen, die die Partie sonst aber gut und fair führten, als Johann Frischkorn im Tor nach einem Zusammenstoß mit einem wittinger Spieler eine 2 Minuten Strafe erhielt für „Meckern“ wie es im Spielerjargon heißt, allerdings war es gar nicht der Keeper aus Eyendorf sondern der wittinger Spieler der das Wort erhob. Da die Eyendorfer bereits in einfacher Unterzahl gespielt haben und Jannes Klobke zurecht für 2 Minuten  wegen Fouls vom Platz gestellt wurde, kam es zu einer 4:7 Unterzahlsituation auf dem Feld. Trotzdem schaffte es der VfL Wittingen nicht sich mit dieser glücklichen Fügung erfolgreich abzusetzen. 

Das Spiel blieb bis zur letzten Minute spannend vor allem durch einen herausragenden Felix Köster, der mit satten 10 Toren auf dem Papier die meisten in der Partie erzielte. Ebenfalls Raphael Oertzen meldete sich nach seiner Knieverletzung mit 8 Toren auf dem Papier zurück. Aber auch wenn sich 34 geworfene Tore sehen lassen sind 38 eingefangene Tore schlichtweg zu viel. Jetzt wissen die Handballer des MTV Eyendorf welchen Schwerpunkt sie im Training setzen müssen, wenn sie am kommenden Wochenende in Bergen endlich die lang ersehnten 2 Punkte holen wollen.

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4. Spiel  12.11.2011  17.00 Uhr  TSV Barsinghausen : MTV Eyendorf   30:22  ( 15:9 )

Handballer des MTV Eyendorf hadern mit den Schiedsrichtern                                  

Quelle: Hamburger Abendblatt

Den Wiedereinstieg in den Spielbetrieb nach vierwöchiger Pause hatten sich die Verbandsliga-Handballer des MTV Eyendorf anders vorgestellt. Doch die Rahmenbedingungen ließen nicht mehr zu als ein 22:30 beim TSV Barsinghausen. 

Eyendorf. "Ich muss meiner Mannschaft Respekt zollen, dass sie nicht ausgerastet ist", kritisierte Trainer Christoph Hug die aus seiner Sicht indiskutable Schiedsrichterleistung. "Die Unparteiischen haben 15 bis 20 Mal Zeitspiel gepfiffen und 13 Zeitstrafen gegen uns ausgesprochen. So war überhaupt kein ruhiger Spielaufbau möglich", sagte der Eyendorfer Trainer. Nach 9:15-Pausenrückstand kämpfte sich das Tabellenschlusslicht auf 13:16 und 16:19 zwar heran, wurde aber jeweils mit doppelten Hinausstellungen bei der Aufholjagd gestoppt. Auf der Mittelposition setzte sich Felix Köster (vier Tore) mehrfach gut durch. Die Außenspieler Claudio Petermichl und Marcus Krause erzielten jeweils fünf Tore. 

"Das nächste Spiel werden wir gewinnen", ist Christoph Hug zuversichtlich vor dem Heimspiel am kommenden Sonnabend (19.15 Uhr, Gerhard-Langer-Halle) gegen den Tabellensiebten VfL Wittingen.(ms) 

TSV B bleibt eiskalt im Strafenfestival                                        

 Quelle: Deister-Leine Zeitung 

Verbandsligist siegt 30:22 über MTV Eyendorf / Schiris verhängen 21 Zeitstrafen  

  

Barsinghausen (uw). Mit einem hochverdienten 30:22 (15:9)-Erfolg gegen den MTV Eyendorf hat der TSV Barsinghausen gestern Abend vor heimischem Publikum sein Punktekonto in der Handball-Verbandsliga ausgeglichen.  

  

Bis auf eine kurze Schwächephase nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen und hätten wesentlich höher gewinnen müssen. Schlüssel zum Sieg war eine aggressive 3:2:1-Formation in der Abwehr, die den Gästen bis zur 15. Minute lediglich drei Treffer erlaubte. Trainer Jürgen Löffler war hoch zufrieden: „Das ist genau so gelaufen, wie wir das im Training vorbereitet haben.“ So wuchs der Vorsprung über 5:2 (11.) und 9:4 (22.) auf 15:9 beim Gang in die Kabinen. Und damit waren die harmlosen Gäste noch gut bedient, denn dreimal klatschte das Leder an den Pfosten und viermal vergaben die TSV-Angreifer frei stehend vor dem gegnerischen Gehäuse. Das war auch der einzige Kritikpunkt Löfflers: „Wir haben zu wenig Tore geworfen.“  

  

Für Aufreger sorgten die Unparteiischen Volker Bartel und Tobias Thilo, die im ersten Durchgang sage und schreibe 13 Zeitstrafen, davon neun gegen die Gäste verhängten. Als Höhepunkt gingen beide Teams mit je vier Feldspielern in die Pause.  

  

Von der Unruhe ließen sich die Hausherren ganz offensichtlich anstecken, denn nach Wiederanpfiff traf Tom Tebbe zwar zum 16:9, doch danach ging zehn Minuten lang nichts mehr. Eyendorf sagte danke und verkürzte auf 16:19 (41.). Dann hatte sich der TSV aber wieder gefangen und machte mit fünf Toren binnen fünf Minuten alles klar. Dieser Vorsprung hielt schließlich bis zur Schlusssirene.  

  

Ach ja, noch ein Wort zu den beiden Herren in Schwarz. Die stockten ihr Strafenkonto im zweiten Durchgang „nur“ noch um je vier Zweiminutenpfiffe auf beiden Seiten auf.  

  

"4"TSV Barsinghausen: Daseking, Harre; Sonneborn (4), Schaper, Keller (2), Narten (6), Kirsten, Dreyer (1), Tebbe (4), Moritz, Schulze Schwering (9), Bargmann, Babin (3/1), von der Ah, Kirsten (1). 

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3. Spiel   08.10.2011  18.30 Uhr  HSG Nord Edemissen : MTV Eyendorf  30:27  (12:11) 

  

Unglücklicher Punktverlußt 

von Claudio Petermichl 

  

Weiterhin ersatzgeschwächt ging es für die erste Herren des MTV Eyendorf am 08.10. zur HSG Nord Edemissen, einem Aufsteiger und somit Neuling in der Verbandsliga. Der MTV Eyendorf trat ohne den Rückraum-Rechten Raphael Oertzen an, der wegen einer Verletzung am Knie ausfiel, weiterhin muss die Mannschaft auch auf Maximilian Müller und Jannes Klobke verzichten. Dafür gab es aber Verstärkung aus der 2. Herren durch einen alten Routinier, denn Volker Riekmann, der selber bis vor 1 Jahr noch zur ersten Herren zählte half aus. Es war bekannt, dass sich der Gastgeber Verstärkung durch einen litauischen Erstligaspieler geholt hatte um Fuß in der Liga fassen zu können. Vor dem Spiel schärfte der Trainer Christoph Hug seinen Spielern ein, dass die bisher torgefährlichsten Spieler auf Links und Linksaußen sowie am Kreis spielten. 

So wie die Mannschaft der HSG mit einem bisherigen Punktestand in der Liga von 4:4 einen akzeptablen einstieg schaffte, begann auch die erste Halbzeit. Beide Mannschaften kämpften, und von der vorhergesagten starken linken Seite der Edemissener ging nicht die Gefahr aus wie anfangs erwartet. Trotzdem schaffte es der Gastgeber sich in den ersten 30 Minuten zwei mal eine 4 Tore Führung zu erspielen, die die Handballer aus Eyendorf allerdings jedes mal verstanden wieder auf zu holen. Das kostete zwar kraft, gab aber auch Mut und Selbstvertrauen. Zum Ende der ersten Hälfte stand es dann 12:11 für den Gastgeber. 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich hart umkämpft wie die erste, keiner der beiden Vereine schaffte es sich deutlich ab zu setzen. Nach 40 gespielten Minuten gelang es den Handballern vom MTV Eyendorf einen 2 Tore Vorsprung bei einem Stand von 15:17 heraus zu spielen. Allerdings schafften es die Edemisser den Rückstand wieder aus zu gleichen und lagen schließlich etwa 10 Minuten vor Spielende mit einem Tor vorn. Dazu kam es durch eine Reihe technischer Fehler, halbherzig gespielter Pässe und das nötige Quäntchen Glück für die HSG beziehungsweise das Quäntchen Unglück auf Seiten des MTV. Fast jeder Wurf der von den Keepern Johann Frischkorn und Sebastian Lehrmann gehalten wurde oder gegen die Pfosten ging sprang dem gegnerischen Kreisläufer direkt in die Hände, das Tor folgte gegen den chancenlosen Torhüter. Auf der anderen Seite ging der Ball beim Abschluss oft nur wenige Zentimeter am Tor vorbei, aber eben nicht in das Tor. In dieser schwierigen Phase bekam Gunnar Gräper zu allem Überfluss eine rote Karte, die vielleicht keine hätte sein müssen als er einen Spieler beim Tempogegenstoß faulte. 

Rückblickend sind es 2 vergebene Punkte bei einem Aufsteiger, die aber bei einem hart umkämpften Spiel an den Verein gingen der das nötige Glück mit in die Partie brachte. Verdient hätten beide Vereine die Punkte für den Sieg in dem Spiel. Und auch wenn der Punktestand für den MTV Eyendorf mit 0:6 nicht besonders gut aussieht sind es trotzdem nur 3 verlorene Spiele und besonders die letzten beiden lassen auf einen Sieg gegen Wietzendorf am nächsten Wochenende hoffen. 

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HSG Nord bleibt daheim eine Macht  

Quelle: Internet Forum 

  

  

  

Edemisser Verbandsliga-Handballer setzen sich in der Hölle Nord gegen den MTV Eyendorf durch  Die Hölle Nord in Edemissen bleibt die fast uneinnehmbare Festung des Verbandsliga-Aufsteigers HSG Nord Edemissen.  Gab es in der vergangenen Saison nur eine Niederlage, so haben sich bisher Heidmark und jetzt der MTV Eyendorf die Zähne ausgebissen.  In einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel feierte die HSG Nord einen wichtigen Sieg. 

  

Garant des Erfolges war Neuzugang Mindaugas Milius.  Er war nicht nur der überragende Akteur sondern brachte sein Team auch gleich durch zwei Treffer mit 2:1 in Führung. "Auch in der Folgezeit war er vorne brandgefährlich, holte Strafwürfe heraus und ackerte in der Abwehr", lobte Torwart Christian Oppermann den 25-jährigen Kreisspieler.  

Die HSG baute ihre Führung auf 7:4 und 11:8 aus. Doch Sicherheit brachte der Vorsprung nicht, weil vorne zu viele freie Würfe, darunter auch drei Strafwürfe, vergeben wurde. Eyendorf kämpfte sich über schnelle Konter immer wieder heran. So auch zum 11:12-Anschlusstreffer zur Pause.  In der Kabine forderte Trainer Duknauskas mehr Konzentration in der Abwehr und im Torabschluss. Dennoch entwickelte sich das Spiel in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn nicht nach den Vorstellungen des Trainers und der Gast schaffte den Ausgleich zum 15:15.  Als Eyendorf sogar mit 17:15 in Führung ging, drohte das Spiel zu kippen. 

Nun zeigte sich aber, dass die HSG reifer geworden ist. Über Maik Michaelis und Jarl Hülssner wurden einstudierte Spielzüge abgerufen, die dann Milius – teilweise akrobatisch – erfolgreich abschloss. Das brachte die nötige Sicherheit. Und über die zweite Welle wurde der Heimsieg sichergestellt.  "Das Spiel war spannend und abwechslungsreich, weil wir es nicht schafften, uns entscheidend abzusetzen. Kompliment an die Mannschaft, dass wir nach dem Rückstand das Spiel nicht komplett aus der Hand gegeben haben. Überragend in Abwehr und Angriff war Mindaugas. Seine Tore waren Gold wert", kommentierte der Edemisser Keeper die 60 Minuten.

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2.  Spiel  10.09.2011  19.15 Uhr    MTV Eyendorf : MTV Braunschweig  35:36  (13:21) 

Ein Punkt wäre sicher verdient gewesen     

 


Eyendorf. Beim Schlusspfiff nach 60 Minuten Spielzeit ließen die Verbandsliga-Handballer des MTV Eyendorf traurig die Köpfe hängen. Ein Törchen fehlte beim 35:36 zum Ausgleich. Enttäuschung, klar! Aber wenn die Eyendorfer spielerisch an die zweite Halbzeit der Partie gegen MTV Braunschweig anknüpfen können und sich weiter ihren Kampfgeist bewahren, dann dürfte den Fans um die Saison nicht bange sein.
Denn eigentlich war die Partie zum Halbzeitpfiff schon ein sicheres Ding für die Gäste des MTV Braunschweig: Beim Stand 21:13 dürfte manchem Eyendorfer Zuschauer schon etwas mulmig gewesen sein. Dabei hatten die Gastgeber rund 15 Minuten lang die Partie ausgeglichen gestalten können. Danach verlor der MTV das Konzept: Hinten war die Deckung zu passiv, vorne wurde munter drauf los geballert. Resultat: Allein Lars Körner, der später mit einer Rückenverletzung ausfiel, hatte den Eyendorfern schon 9 Buden aus dankbarer Nahwurfzone eingeschenkt, und die unvorbereitenen Würfe der Jungs von Christoph Hug vorne nutzte der Tabellenführer für einen Konterlauf nach dem nächsten.
Dass die Gastgeber auch anders können, bewiesen sie in Durchgang zwei. Hugs Pausen­ansprache trug unmittelbar Früchte: Seine Jungs machten aus dem Acht-Tore-Rückstand innerhalb weniger Minuten ein 19:22. Das lag auch am jetzt deutlich besser auf dem Posten stehenden Keeper Sebastian Lehrmann, der unter anderem Konter und einen Siebenmeter parierte.
Statt wie in Halbzeit eins teilweise verzweifelt den Kreis anspielen zu wollen, boten die Gastgeber nun flotten Tempohandball mit vielen einfachen und schnellen Toren. Garant für die tolle Aufholjagd dürfte aber die nun deutlich aktivere Deckung gewesen sein. Die extrem offensiv eingestellte Eyendorfer Abwehr ließ der Coach einen Braunschweiger kurz nehmen; der Rest empfing die Gäste schon am Neun-Meter.
Doch so effektiv das Deckungsspiel der Eyendorfer auch war: Es war auch kräfte­zehrend. Als Braunschweig sich Mitte der zweiten Hälfte wieder eine Fünf-Tore-Führung erspielt hatte, schien der Zug zum zweiten Mal an diesem Abend ohne die Eyendorfer abgefahren zu sein. Als dann auch noch „Raffi“ Oertzen seine dritte Zeitstrafe beim Stand von 26:32 (49. Minute) – insgesamt verhängten die Unparteiischen 17 Zwei-Minuten-Strafen – erhielt, glaubte kaum noch einer an Eyendorf, zumal sich im Abschluss wieder Fehler eingeschlichen hatten.
Christoph Hug wechselte nun erneut die Torhüterposition und brachte Johann Frischkorn. Und auch dieser bot eine deutlich bessere Vorstellung als in Halbzeit eins und führte den MTV mit tollen Paraden wieder in die Spur.
Tor um Tor holte der MTV Eyendorf nun auf. Trotz einer vierminütigen Unterzahl traf der MTV bis zum 33:34 in der 55. Minute. Das Publikum übernahm die Position des siebten Mannes und feuerte seine Jungs lautstark an.
Beim 34:35 ließ Eyendorf dann zwei Konterchancen aus. Der Tabellenführer zog wieder auf 36:34 weg, doch eine Minute vor Schluss hatte Eyendorf erneut den Anschluss hergestellt. Weil Braunschweig den Ball im Angriff verdaddelte, hatten die Gastgeber sogar noch über 30 Sekunden, um zum Ausgleich zu kommen. Doch der wollte nicht mehr fallen.
„Kompliment an den Kampfgeist meines Teams“, zollte Christoph Hug seinen Jungs Respekt. In der hitzigen zweiten Spielhälfte hatte er beinahe seine Stimme verloren. „Da war Bewegung im Spiel. Alle spielten mit, keiner nahm sich raus. Jeder übernahm Verantwortung. Klasse!“ 
Die meisten Tore für Eyendorf warfen Krause (7), S. Petersen (6), Oertzen und Vogt (je 5), Gräper und Petermichel (je 3).

Quelle: Winsener Anzeiger

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1 Spiel   03.09.2011 18.00 Uhr    Helmstedt : Eyendorf  38:25 (18:9) 

  

von Claudio Petermichl 

  

Hochmotiviert und nach einer langen Vorbereitung zogen die Handballer der ersten

Mannschaft des MTV Eyendorf am Samstag den 03.09. zum ersten Saissonspiel gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt los. 

Während der Vorbereitung musste die Mannschaft einige Rückstöße durch Verletzungen beim Training und bei Vorbereitungsspielen hin nehmen, wodurch bis zu einem Drittel des Kaders fehlte, allerdings bekam der MTV alt bekannte Verstärkung durch Felix Köster, der anders als geplant doch weiter in Eyendorf spielt. Die Saison startete für die Mannschaft nicht mit voller Besetzung, da immernoch Maximilian Müller und Jannes Klobke fehlten. 

Die Saison begann allerdings mit einem kräftigen Dämpfer bei einem Endstand von 38:25. Von Anfang an fanden die Handballer des MTV Eyendorf nicht in das Spiel, wodurch sich die Handballfreunde bereits nach knapp 20 Minuten einen Vorsprung von 15:1 vor allem durch zahlreiche Tempgegenstöße raus spielen konnten. Zum Ende der ersten Halbzeit erkämpfte sich der MTV Eyendorf immerhin nur noch einen Rückstand von 9 Toren auf 18:9, und zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzten die MTVer sogar noch auf 7 Tore. Dann brachten einige weitere Tempogegenstöße der Helmstedter allerdings bereits zur 40. Minute den vorzeitigen Sieg als der Gegner wieder auf 12 Tore davon zog. 

Rückwirkend betrachtet kann man sagen, dass der MTV Eyendorf nicht in der Lage war, das in der Vorbereitung geübte, auch um zu setzen. An Motivation mangelte es dabei nicht, eher waren fast alle Spieler übermotiviert. Trotzdem kann man nicht sagen, dass die Mannschaft sich zum Ende des Spiels aufgab und trotz der schlechten Lage versuchte, mit erhobenem Kopf die Halle zu verlassen. 

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